Aktuelles

Besetzung der Arbeitsgruppen
In der Zukunftswerkstatt werden die Inhalte des städtebaulichen Rahmenplans für Weinheim im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet. Eine zentrale Funktion übernehmen dabei die vier Arbeitsgruppen zu den Kernthemen Wohnen und Leben, Gewerbe und Arbeiten, Verkehr und Mobilität sowie Freiraum. Die Themen Klima und Umwelt sowie Soziales werden als Querschnittsthemen in allen AGs behandelt.

Die AGs setzen sich aus 15 Zufallsbürger:innen und bis zu 15 Interessenvertreter:innen zusammen. Diese Aufteilung und Begrenzung der Teilnehmendenzahl auf 30 Personen wurde durch den Gemeinderat beschlossen. Ziel ist es, arbeitsfähige Gruppengrößen zu erreichen. Begleitend kommen das Moderationsteam, das Planungsteam sowie Vertreter:innen der Stadtverwaltung hinzu.

Die Auswahl der Zufallsbürger:innen

Die Auswahl der Zufallsbürger:innen erfolgte nach im Vorfeld festgelegten Kriterien, die sich sowohl auf die Herkunft nach Ortsteilen als auch auf demographische Merkmale (Geschlecht, Alter) beziehen. In jeder Arbeitsgruppe sollen Bürger:innen aus allen Ortsteilen vertreten sein. Ziel ist, auf Basis dieser Kriterien ein ausgewogenes Verhältnis in den AGs zu erzielen. Ausgewählt wurde aus der Gesamtheit der Weinheimer Bevölkerung ab einem Alter von 16 Jahren. Für jeden ausgewählten Teilnehmenden wurde zudem mindestens eine Stellvertretung bestimmt.

In zwei Runden wurden über das Einwohnermeldeamt insgesamt knapp über 1.800 Personen ausgewählt und angeschrieben. Diejenigen, die ihre Bereitschaft zur Teilnahme zusagten, wurden nach dem vorgegebenen Schlüssel auf die zur Verfügung stehenden Plätze verteilt – als Teilnehmende bzw. als Stellvertretung. Die Personen, die nicht verteilt werden konnten, stehen auf einer Rückfallliste, falls jemand ausfällt.

Auswahl der Interessenvertreter:innen

Die Auswahl der Interessenvertreter:innen erfolgte gleichfalls auf Basis vereinbarter Kriterien: Zunächst soll die Zusammensetzung die Kern- und Querschnittsthemen in den Arbeitsgruppen möglichst breit und umfassend abdecken. Es muss zudem ein klar erkennbarer thematischer Bezug zur Ausrichtung der AGs vorliegen. Gruppierungen, die die Querschnittsthemen Umwelt, Klima und Soziales vertreten, wurden allen Arbeitsgruppen zugeordnet, um diese Themen entsprechend breit zu repräsentieren. Darüber hinaus gibt es weitere Organisationen, die mehrere Kernthemen abdecken; auch diese wurden mehreren Arbeitsgruppen zugeordnet. Zudem wurden nur zivilgesellschaftliche Vereine, Organisationen und Initiativen einbezogen, politische Parteien bzw. Gruppierungen oder Behörden ausgeklammert. Die ausgewählten Organisationen wurden gebeten, möglichst keine Personen mit politischen Ämtern zu entsenden. Für die Besetzung der AGs wurden aufgrund der Begrenzung der Teilnehmendenzahl nur stadtweit agierende Gruppierungen berücksichtigt. Damit können Interessengruppen und Bürgerinitiativen, die sich in erster Linie über einen Gebietsbezug definieren, wie z.B. Ortsteilvereine oder Initiativen für oder gegen ein bestimmtes Baugebiet, nicht berücksichtigt werden, da sie ortsteil- oder projektbezogen agieren. Zudem würde eine Berücksichtigung sämtlicher derartiger Gruppierungen einen Großteil der verfügbaren 15 Sitze pro Arbeitsgruppe belegen.

Von Vereinen oder Organisationen, die gleiche Akteurs- oder Zielgruppen vertreten, wie Jugendgemeinderat und Stadtjugendring, wird zunächst nur eine Gruppe angesprochen; bei Absage dieser Gruppe, kann/können die andere/n in einem weiteren Schritt angesprochen werden.

Teilweise erforderte der Anspruch, Themen möglichst breit abzudecken, den Rückgriff auf (über)regional agierende Akteure (z.B. Arbeitsgemeinschaft Barrierefreiheit Rhein-Neckar), wenn lokale Gruppierungen nicht existieren. Vereine mit gleichen Zielen bzw. Themen, beispielsweise Sportvereine oder Kleingartenvereine, wurden entweder über eine vorhandene Dachstruktur (Forum Sport) angesprochen oder sollten eine gemeinsame Vertretung benennen (z.B. Kleingarten- oder Obst- und Gartenbauvereine).

Diesen Leitlinien folgend wurden 39 Vereine, Organisationen und Initiativen ausgewählt und kontaktiert. Dabei wurden untenstehende Vereine und Organisationen, die sich mit den übergeordneten Querschnittsthemen Klima, Umwelt und/oder Soziales befassen, zu allen vier Arbeitsgruppen eingeladen:

  • Querschnittsthema Klima und Umwelt: BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland - Ortsgruppe Weinheim, NABU Naturschutzbund Deutschland, Initiative Fridays for Future (in der Arbeitsgruppe Mobilität und Verkehr Parents for Future)
  • Querschnittsthema Soziales: Soziale Vielfalt Weinheim, Stadtjugendring, Stadtseniorenrat

Die weiteren Vereine und Organisationen verteilen sich wie folgt auf die Arbeitsgruppen (AG):

  • AG Wohnen und Leben: Arbeitskreis Asyl Weinheim, Baugenossenschaft 1911 Weinheim, BI Bahnlärm, Bundesbündnis Bodenschutz, Haus und Grund Weinheim, Mehrgenerationenhaus Weinheim, Mieterverein Weinheim und Umgebung, Mietshaussyndikat sowie Runder Tisch Demographie
  • AG Gewerbe und Arbeiten: Bauernverband Weinheim, Bundesbündnis Bodenschutz, DEHOGA Hotel- und Gaststättenverband, Deutscher Gewerkschaftsbund Ortsgruppe Weinheim, Gewerbeverein 1884 Weinheim, Jungunternehmerkreis, Lebendiges Weinheim, Verband Weinheimer Unternehmer (VWU), Weinheimer Bündnis Ausbildung
  • AG Freiraum: ADFC Ortsgruppe Weinheim, Bauernverband Weinheim, Deutscher Alpenverein Sektion Weinheim, Forum Sport, Gegenwind Weinheim, Kleingärtnervereine Weinheim (gemeinsame Vertretung), Landerlebnis Weinheim, Obst- und Gartenbauvereine (gemeinsame Vertretung), Odenwaldclub Weinheim
  • AG Verkehr und Mobilität: ADAC Nordbaden-Weinheim, ADFC Ortsgruppe Weinheim, Arbeitsgemeinschaft Barrierefreiheit Rhein-Neckar, Fuß e.V Fachverband Fußverkehr, Gesamtelternbeirat Weinheimer Schulen, Interessengemeinschaft Bahnregion Rhein-Neckar 21, VCD Regionalverband Rhein-Neckar, Verkehrswacht Weinheim, Lebendiges Weinheim

Nahezu alle angeschriebenen Gruppierungen haben bereits zugesagt und Vertreter:innen sowie Stellvertreter:innen zur Teilnahme an den AGs benannt.

Beisitzer:innen

Um eine größtmögliche Transparenz des Arbeitens zu gewährleisten sind Vertreter:innen der Gemeinderatsfraktionen (max. eine Person je Fraktion) eingeladen, als passive Beisitzer:innen an den Arbeitsgruppensitzungen teilzunehmen. Diese Beisitzer:innen sollten nicht an den Diskussionen teilnehmen oder sich anderweitig aktiv in die Gruppenarbeit einbringen. Ihre Rolle bleibt eine passive.